Skip to content

Keine Januar-Sendung

Nein wir sind nicht tot. Nur noch im Winterschlaf :-)

Da wir die Sendungen nicht mehr immer erst am Monatsende veröffentlichen fällt die Januar-Sendung aus und die Februar-Sendung wird Mitte Februar veröffentlicht.

Dann kann man diese auch wirklich beruhigt so nennen :-)

Bis dahin wünschen wir euch noch eine frohe Winterzeit und falls Ihr Musikvorschläge habt, insbesondere solche die zur Jahreszeit passen dann schreibt und doch eine Mail oder packt euren Wunsch in die Kommentare.

Inside RadioTux #2 Senderechner im Mobilen Studio

Unser Mobiles Studio hat einige Komponenten drin. Immer mal wieder taucht die Frage auf welches System darin steckt und ob wir eine eigene Distribution verwenden. Daher wollen wir euch kurz unseren Senderechner und die wichtigsten Programme vorstellen.

Thomas Krenn Logo

Der 19“ Zoll 1HE Intel Atom Server mit SSD wurde uns von Thomas.Krenn gesponsert. Neben der 80GB SSD, auf dem das System liegt, ist auch eine normale 300 GB Festplatte verbaut, auf ihr liegt unser Musikarchiv und die Logfiles. Auf dem Server läuft zur Zeit ein Standard Kubuntu 10.04. Als Soundkarte kommt eine PCI-Soundkarte, die M-AUDIO DELTA AUDIOPHILE 2496, zum Einsatz. Der Einbau dieser Karte gestaltet sich jedoch sehr schwierig, da in dem Gehäuse nicht genug Platz war. Daher mussten wir einen Teil heraus sägen.

geöffneter Senderechner

Wir haben uns für diese einfach und billige Soundkarte entscheiden, da das abgehangene Technologie ist und gut unter Linux funktioniert. Daneben war die Anforderung sowohl digitale als auch analog Eingänge zu haben. Als weitere Möglichkeit wäre eine USB Soundkarte in Betracht gekommen. Profi-Soundkarten mit USB und Digitalen Eingängen sind jedoch mehrere hundert oder gar tausend Euro teuer. Außerdem konnte keiner der Hersteller sicher sagen dass die Soundkarten unter Linux sauber funktionieren. Daher sind wir auf die billige Lösung gekommen.

Das Schwierigste bei der Soundkarte ist die entsprechende Alsa-Konfiguration. Alsa konfiguriert die Audiophile 2496 (und viele andere professionelle Soundkarten auch) standardmäßig mit 48kHz. Wir wollen aber 44,1 kHz (CD-Qualität) benutzen. Wenn Mischpult und Soundkarte unterschiedliche Einstellungen haben dann klingen die Aufnahmen zu schnell oder zu langsam. Dazu muss die /usr/share/alsa/alsa.conf bearbeitet werden. Es muss der Wert: defaults.pcm.dmix.rate auf 44100 gesetzt werden. Außerdem muss die /etc/asound.conf bzw. ~/.asound.rc erstellt und angepasst werden. Danach muss alsa neu gestartet werden.

Die Distribution spielt kaum eine Rolle. Es hätte ebenso gut Archlinux, openSUSE oder eine andere Distribution sein können. Wir benutzen nur wenige Programme. Die Soundkarte ist mit dem Mischpult sowohl analog, als auch digital verbunden. So können Audiodateien abgespielt werden, diese gehen ins Mischpult und werden wiederum in die Soundkarte gespeist. Der gemixte Sound wird dann von einem Programm encodiert und zum Icecast geschickt. Wir verwenden dafür das Programm darkice. Es codiert den Stream in Ogg Vorbis und *.mp3 und zeichnet die MP3-Datei lokal auf. Es wären aber auch ices oder ezstream für diesen Einsatz denkbar.

Blick auf das aufgebaute Mobile Studio

Die Konfiguration ist noch nicht ideal. So soll noch ein Realtime Kernel zum Einsatz kommen. Außerdem soll noch der Soundserver Jack benutzt werden. Zur Zeit läuft die komplette Einrichtung über alsa und das darauf aufsetzende envy24control, was jedoch nicht ganz einfach zu verstehen ist und einige Limitierungen hat.

Musik spielen wir über Amarok ab. Hier soll in Zukunft aber der Music Player Daemon (MPD) zum Einsatz kommen. An den Server wird ein Monitor über VGA-Kabel angeschlossen. Über diesen wird die Musik gesteuert und der IRC Chat läuft darauf. Sobald MPD eingerichtet ist muss kein Monitor mehr angeschlossen werden. Denkbar ist auch über ein Midikabel zwischen Soundkarte und Mischpult bestimmte Befehle auf dem Server aufführen zu lassen. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

Ihr seht unser Senderechner ist kein Hexenwerk. Für die Produktion unserer Podcasts und das Live-Streaming ist er schon gut geeignet. Es sind jedoch noch viele Wünsche offen um ihn noch komfortabler zu machen und den Nutzen weiter zu erhöhen.

BerlinOpen 09

In Berlin findet am 22.6 und 23.6 die Berlin Open statt. Im Marschall-Haus auf dem Messegelände, in dem auch ab 26.6 auch die FudCon abgehalten wird, treffen sich Wissenschaftler, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Studenten um über Innovation und Offenheit zu diskutieren. Hinter der Berlin Open steht ein Team der TU Berlin rund um Prof. Dr. Bernd Lutterbeck, welches in den letzten Jahren das Open Source Jahrbuch herausgegeben hat.

[gallery=15]

Ubuntu Weekly News KW 23/09

Die wöchentlichen News aus der Community von Ubuntu der Kalenderwoche 23/2009 sind da. Diverse Themen rund um Ubuntu und Linux werden kurz besprochen.

2009-06-10.Radiotux.Ubuntu-Weekly.-News-KW23.mp3

2009-06-10.Radiotux.Ubuntu-Weekly.-News-KW23.ogg

Kategorien: Podcast, WeeklyNews | 0 Kommentare | Twitter | Identica
Tags für diesen Artikel:

RadioTux@HoRadS #62

Wieder ohne Jens aber mit Andi und Ingo die diesmal über IPv6, kurz über die bald verfügbare Antwortmaschine Wolframalpha, Europawahlen, Parteien, den Linux Day in Stuttgart außerdem mit den Weekly News von Ubuntu und Fedora.

Links:

- Wolframalpha.com

- Wahl-o-mat

- Wahlgewitter

- RadioTux@Twitter

- WP: IPv6

- WP: IPv4

- IPv6 Workshop MGLUG

- SixXS

- Linux Day

Musik:

Jammin*INC - Was ist Härter

http://www.jamendo.com/de/album/22867

Lizenz: CC BY-NC-SA

Weitere Musikvorschläge und andere Anfragen hier ins Blog oder per Mail an info@radiotux.de.

2009-05-15.RadioTuxatHoRadS_62.mp3

2009-05-15.RadioTuxatHoRadS_62.ogg

Dropbox - Synchronisations und Backuptool

Gestern habe ich ein grandioses Programm gefunden. Es heißt Dropbox. Dieses ist ein kostenloses Programm, welches es ermöglicht bis zu 5GB an Daten zu sichern und regelmäßig zu synchronisieren. Das schöne ist, dass es den Client für Windows, Mac und Linux gibt.

Zuerst lädt man sich das Programm herunter, und installiert es. Für Linux gibt es bereits fertige Pakete. Auf der Seite werden für Ubuntu und Fedora angezeigt. Für openSUSE gibt es ebenfalls Pakete im OpenSUSE BuildService, und zwar im Repository GNOME:/Community. Für OpenSUSE heißt das Paket: nautilus-dropbox.

Nach der Installation kann man nach dem Programm "Dropbox" im GNOME oder KDE Menü. Nach dem Start, kann man einen neuen Account anlegen, und das Programm lädt den Server nach.

Dann kann man in den KDE-Systemeinstellungen das Unterprogramm "Autostart" starten. Hier gehen wir auf hinzufügen, clicken auf die Diskette und gehen nach /home/$USER/.dropbox-dist und klicken auf dropboxd. Damit starten wir den Daemon bereits beim starten. Künftig finden wir ein kleines blaues Icon in der Leiste neben der Uhr.

Nun haben wir die Möglichkeit Dokumente, Bilder, Präsentationen und was man möchte in den Ordner "Dropbox" den wir unter ~/Dropbox finden hineinzulegen. Die Synchronisation beginnt sofort.

Wenn man zu bequem ist, jedesmal den ganzen Krempel reinzukopieren kann auch Symlinks legen. Dazu geben wir folgendes ein: "ln -s ~/Documents/Textdocuments ~/Dropbox/Textdocuments". Man kann auch weitere Ordner verlinken. Mir persönlich gefällt es sehr gut.

Wenn ihr euch da auch einmal mit beschäftigen möchtet, klickt einfach auf hier.

tweetbackcheck