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RadioTux Sendung Januar 2021

Winter

Wasser ist Körper und Boden der Fluss.

Das neuste Theater

Tut in der Sonne Glanz zwischen den

Ufern sich auf.

Wahrlich, es scheint nur ein Traum!

Bedeutende Bilder des Lebens Schweben,

lieblich und ernst, über die Fläche dahin.

Eingefroren sahen wir so Jahrhunderte starren,

Menschengefühl und Vernunft schlich nur

verborgen am Grund.

Nur die Fläche bestimmt die kreisenden Bahnen des Lebens; Ist sie glatt, so vergisst jeder die nahe Gefahr.

Alle streben und eilen und suchen und fliehen einander;

Aber alle beschränkt freundlich die glättere Bahn.

Durcheinander gleiten sie her, die Schüler und Meister,

Und das gewöhnliche Volk, das in der Mitte sich hält.

Jeder zeigt hier, was er vermag;

nicht Lob und nicht Tadel

Hielte diesen zurück, förderte jenen zum Ziel.

Euch, Präkonen des Pfuschers, des Meisters

Verkleinerer, wünscht ich

Mit ohnmächtiger Wut stumm hier am

Ufer zu sehn.

Lehrling, du schwankest und zauderst und scheuest die glättere Fläche. Nur gelassen! du wirst einst noch die Freude der Bahn.

Willst du schon zierlich erscheinen und bist nicht sicher? Vergebens! Nur aus vollendeter Kraft blicket die

Anmut hervor.

Fallen ist der Sterblichen Los. So fällt hier der Schüler

Wie der Meister; doch stürzt dieser gefährlicher hin.

Stürzt der rüstigste Läufer der Bahn,

so lacht man am Ufer,

Wie man bei Bier und Tabak über

Besiegte sich hebt.

Gleite fröhlich dahin, gib Rat dem werdenden Schüler,

Freue des Meisters dich, und so geniesse des Tags.

Siehe, schon nahet der Frühling;

das strömende Wasser verzehret

Unten, der sanftere Blick oben der Sonne das Eis.

Dieses Geschlecht ist hinweg,

zerstreut die bunte Gesellschaft;

Schiffern und Fischern gehört wieder die wallende Flut.

Schwimme, du mächtige Scholle, nur hin!

und kommst du als Scholle

Nicht hinunter, du kommst doch wohl als

Tropfen ins Meer.

--- Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Diesmal wieder ein Talk Format und gar keine Magazin Sendung. Leszek, Sebastian und Ingo unterhalten sich über das Jahr 2020 und Ausblicke für 2021.

Shownotes

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Kommentare

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Mommel am :

Zur Berechtigung Eurer Aussage: Samsung setzt auf seinen TVs seit 2016 nur noch Tizen ein

Ingo am :

Danke für den Hinweis. Dann kann man ja doch von einer größeren Verbreitung ausgehen. Schade dass es sich auf Smartphones nicht durchgesetzt hat.

Peter am :

Schöne Folge!

Nur den Teil zu Librem 5 und PinePhone finde ich eher gruselig; da stimmte (jedenfalls für mich als PinePhone-Enthusiast und bald auch Librem5-Besitzer) so viel nicht, dass ich jetzt gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Die Lage ist deutlich besser als ihr sie referiert habt:

Die Akkulaufzeiten stimmen so nicht, da ist das Librem 5 mittlerweile besser als das PinePhone, was aufgrund der Specs nur logisch ist: 4500mAh gegen 3000mAh.

Zur Smartphonefunktionalität:

Ich nutze mein PinePhone als (wenn auch nur Zweit-)Smartphone und beantworte damit die E-Mails, die ich für meinen Blog und Videokanäle zu dem Thema erhalte. Klar, universeller Messenger-Support ist schwierig, man kann sich mit Pidgin so einiges in Purism's Chatty reinbasteln (aber wer Pidgin kennt, weiß, dass das nicht jeden zufrieden stellen wird).

Wo ihr zu optimistisch wart, ist Ubuntu Touch. Auf dem Librem 5 habe ich davon noch gar nichts gesehen, und beim PinePhone ist nach wie vor der Kommentar von https://devices.ubuntu-touch.io/ angemessen: "Experimental". Klar, Ubuntu Touch war auf der ersten von 5 Community Editions (UBports, postmarketOS, Manjaro, KDE, Mobian) vorinstalliert, aber das heißt nicht, dass es herausragend läuft.

Wenn ihr mal wieder dieses Thema besprecht, könnt Ihr mich gerne dazuholen, habe Podcasterfahrung ;-).

Sonst weiter so, interessante Folge!

V am :

Huhu,

da ihr in der Folge das Spielen unter Linux ansprecht: ich probiere seit ein paar Wochen NVIDIA GeForce Now aus und bin recht angetan. Das läuft mit Chromium auch unter Linux. Ist zwar noch etwas wackelig, aber man kann mit einem 6 Jahre alten PC (nur Intel onboard GPU) tatsächlich Cyberpunk 2077 spielen.

Mit dem Client unter Windows läuft es allerdings etwas geschmeidiger.

Voraussetzung ist natürlich eine gute Internetleitung :-|

Dirk Deimeke am :

Höre gerade diese Episode und finde sie sowohl in der Form wie auch inhaltlich sehr interessant.

Meiner Meinung nach habt Ihr die Rolle von CentOS Stream 8 (ja, mit Versionsnummer) nicht richtig verstanden.

Fedora ist das Testbett, in dem viele neue Technologien ausprobiert werden, es ist sehr nahe an Rolling Release. Jedes halbe Jahr kann man zur nächsten Version Online aktualisieren, was zumindest bei mir immer problemlos funktionierte.

Irgendwann entscheidet Red Hat, dass eine Version von Fedora als Basis für das nächste Red Hat Enterprise Linux dienen soll. (Fedora 19 -> RHEL 7 und Fedora 28 -> RHEL 8-).

RHEL garantiert API-Stabilität für die komplette Laufzeit der Version (10 Jahre bzw. 13 Jahre, wenn extended Support eingekauft wird).

In CentOS Stream werden jetzt die Patches und Bugfixes, die in RHEL einfliessen sollen, bereitgestellt (getestet) bevor sie ihn RHEL veröffentlicht werden. CentOS Stream bleibt also ebenfalls API-kompatibel über die komplette Laufzeit, bietet aber keine neuen Features so wie RHEL.

Allerdings kann es dazu kommen, dass die Bugfixes und Patches auch kaputt gehen, statt stabil zu sein wie bisher. Damit ist Stream "raus", wenn man "Enterprise Stabilität" möchte.

Red Hat ist dem begegnet, in dem sie bis zu 16 Subskriptionen kostenlos verteilen, das hilft grossen Firmen natürlich nicht.

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